Die richtige elektronische Schalterwahl
1. Wie wähle ich den richtigen elektronischen Schalter aus?
Beginnen Sie mit sieben Variablen: Schaltertyp, Nennspannung und -strom, Kontaktkonfiguration, Betätigungsart, Montageschema, Betriebsumgebung und erforderliche Zertifizierungen. Überprüfen Sie für die Leistungsumschaltung zuerst die AC/DC-Belastung und den Einschaltstrom; für die Signalumschaltung überprüfen Sie den Kontaktwiderstand, die Beschichtung, die Betätigungskraft und die Lebensdauer. Salecom kann je nach Ihrer Anwendung Wipp-, Kippschalter, Drucktasten, Takt-, Schiebeschalter, DIP- oder Mikroschalter empfehlen.
2. Was ist der Unterschied zwischen Wipp-, Druck-, Taster- und Takt-Schaltern?
Wippschalter eignen sich für klare EIN/AUS- oder Mehrpositionenumschaltungen und sind häufig in Industrie- und Stromsteuerungspaneelen zu finden. Kippschalter eignen sich für die Montage auf Paneelen zur Stromsteuerung und können beleuchtet sein. Drucktaster unterstützen momentane oder verriegelte Betätigung für Gerätebedienungen und Automobilpaneele. Takt-Schalter werden für Niedrigstrom-PCB-Signaleingaben verwendet und sind häufig in Automobilinterieurs, medizinischen Geräten und Unterhaltungselektronik zu finden.
3. Was bedeuten momentane und latching?
Momentane Aktion schließt den Stromkreis, während sie gedrückt wird, und kehrt in ihre Ruheposition zurück, wenn sie losgelassen wird – verwendet für Start, Rücksetzen oder Signalinput. Eine verriegelnde Aktion hält ihren Zustand nach einem Druck und setzt ihn beim nächsten zurück – verwendet für das Umschalten der Stromversorgung oder Moduswechsel. Wenn eine Sicherheitsfunktion einen garantierten Reset erfordert, muss dies auf der Schaltungs- und Mechanikebene überprüft werden, nicht nur vom Schalter allein angenommen werden.
4. Wie lese ich NO, NC, SPST, SPDT und DPDT?
NO (normalerweise offen) leitet nicht, bis er gedrückt wird; NC (normalerweise geschlossen) leitet, bis er gedrückt wird. SPST (einpolig, einwurf) ist ein einfaches EIN/AUS; SPDT (einpolig, doppeltwurf) wechselt zwischen zwei Schaltungen; DPDT (zweipolig, doppeltwurf) steuert zwei Schaltungen gleichzeitig. Wählen Sie basierend auf der tatsächlichen Schaltungsfunktion, nicht auf der visuellen Ähnlichkeit zu einem anderen Teil.
5. Was ändert sich bei der Auswahl für Niederspannungssignalumschaltung im Vergleich zur Hochstromleistungsumschaltung?
Niedrigstromsignal-Schalter werden aufgrund ihres stabilen Kontaktverhaltens, des niedrigen Kontaktwiderstands, der Gold- oder Silberbeschichtung und des Federgefühls ausgewählt. Hochstromleistungsschalter werden aufgrund des Nennstroms und der Nennspannung, der Einschaltstromtoleranz, der flammhemmenden Materialien und der Sicherheitszertifizierungen ausgewählt. Die beiden Kategorien sind nicht nur aufgrund des Aussehens austauschbar – bestätigen Sie immer, dass die elektrischen Last- und Lebensanforderungen übereinstimmen.